{"id":2,"date":"2019-01-22T10:26:36","date_gmt":"2019-01-22T10:26:36","guid":{"rendered":""},"modified":"2019-07-04T08:23:14","modified_gmt":"2019-07-04T08:23:14","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/postoloprty.farnost.cz\/de\/historie\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<h2>Historie und Gegenwart der katholischen Kirche in Postelberg<\/h2>\n<p>Die \u00e4lteste Geschichte der r\u00f6misch-katholischen Kirche wird mit dem Benediktinerkloster Porta apostolorum \/Das Tor de Apostel\/ in Verbindung gebracht. Dieses Kloster bestand seit dem 11. Jahrhundert bis zum 13. Mai 1420. W\u00e4hrend der hussitischen Unruhen kam es zu religi\u00f6sen Auseinandersetrungen und zu Verw\u00fcstungen einiger Kl\u00f6ster, die gepl\u00fcndert, zerst\u00f6rt und niedergebrannt wurden. So wurde auch dieses reich beg\u00fcterte Benediktiner- kloster von den Horden der Hussiten vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt und nicht wieder aufgebaut. Es stand an der Stelle der fr\u00fcheren Burg und war von einem Flussraum und der Eger umschlossen. Als sich das Kloster noch in seiner Bl\u00fctezeit befand, war es reich an historischen Sch\u00e4tzen mit einem Archiv wertvoller Urkunden und Schriften. Es besa\u00df eine der gr\u00f6\u00dften Bibliotheken Europas in dieser Zeit. Besonders ber\u00fchmt und bekannt war das Aposteltor, das Eingangsportal, das in die Klosterkirche f\u00fchrte. Auf dem Tympanon, dem Bogenfeld \u00fcber dem Portal waren die Statuen der 12 Apostel in Lebensgr\u00f6\u00dfe dargestellt. Diese waren der \u00dcberlieferung nach aus reinem Silber gefertigt. Die Ordensbr\u00fcder im Kloster wirkten in der damaligen Zeit im apostolischen Geist. Es war ein Ort der Wahlt\u00e4tigkeit und der N\u00e4chstenliebe, was den Regeln des Benediktinerordens entsprach. Im Kloster selbst waren viele Bewohner des Ortes besch\u00e4ftigt, aber auch aus den umliegenden D\u00f6rfern kamen Leute hierher zur Arbeit.<\/p>\n<p>Ein zweites Kirchlein, das hier historisch nachgewiesen ist, war dem hl. Andreas geweiht. Es wurde im Jahr 1384 erw\u00e4hnt und befand sich wahrscheinlich an der Stelle des Heutigen Schwimmbades. Im 15. Jahrhundert existierte es aber nicht mehr. Auf diesem Platz wurde damals eine dritte Kirche erbaut, die als Pfarrkirche der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht war. Um diese Kirche herum hat man den Stadtfriedhof errichtet. Im Jahre 1792 war diese Kirche aber bauf\u00e4llig geworden und wurde abgerissen. An dieser Stelle entstand dann die neue Friedhofskapelle, die aber hundert Jahre sp\u00e4ter hinter die Stadt verlegt worden ist, wo sich jetzt der Friedhof befindet.<\/p>\n<p>Eine weitere Kirche, die des hl. Franziskus von Assisi, befand sich in der N\u00e4he der Feste und des sp\u00e4ter errichteten Schwarzenbergischen Schlosses. Sie diente den Herrschaften, n\u00e4mlich den Herren von Sternberg und zu Schwarzenberg zur Teilnahme an den Gottesdiensten. Unter der Kirche befand sich die Gruft, wo die verstorbenen F\u00fcrsten und ihre Angeh\u00f6rigen, aber auch Geistliche beigesetzt wurden. Diese Kirche des. hl. Franziskus, die aus der zweiten H\u00e4lfte des 15. Jahrhunderts stammte, musste im Jahre 1746 einer neuen Kirche Platz machen. Die neu entstandene Kirche, die der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht wurde, die Himmelfahrtskirche, besteht bis zum heutigen Tage<\/p>\n<p>Bilder der Kirchen der hl. Dreifaltigkeit und des hl. Franziskus in Form von Intarsien stammen aus dem Jahre 1727 von dem Schnitzer Heinrich Meinolf. Diese naturgetreuen und wertvollen Darstellungen sind im Rathaus zu Postoloprty zu sehen. Im Jahre 1740 wurde die Pfarrei zur Dechantei erhoben. Das Pfarrhaus, welches sich vorher bei der Dreifaltigkeitskirche beand, wurde nun in der N\u00e4he der Mari\u00e4 Himmelfahrtskirche errichtet. Es befindet sich unweit vom Schwarzenbergischen Shloss und vom Marktplatz mit dem Rathaus.<\/p>\n<p>Die heutige Mari\u00e4 Himmelfahrtskirche, die f\u00fcnfte im Ort, lie\u00df F\u00fcrst Josef Schwarzenberg erbauen. Er hatte zwei Gr\u00fcnde: Die Dekanalkirche der Hl. Dreifaltigkeit war zu klein und in einem so schlechten Zustand, dass sich eine Renovierung nicht mehr gelohnt h\u00e4tte. Des weiteren gelobte F\u00fcrst Josef, bei der Geburt eines Sohnes, aus Dankbarkeit eine gro\u00dfe sch\u00f6ne Kirche erbauen zu lassen. Sein Wunsch ging in Erf\u00fcllung. Dem f\u00fcrstlichen Ehepaar dem F\u00fcrst Josef zu Schwarzenberg und seiner Gemahlin Maria Theresia, einer geborenen F\u00fcrstin von Liechtenstein wurde am 3. Juli 1742 ein m\u00e4nnlicher Nachkomme geboren, der bei der Taufe den Namen Johannes erhielt. F\u00fcrst Josef konnte das Gel\u00fcbde einl\u00f6sen und beauftragte den ber\u00fchmten Baumeister Altomonto aus Osterreich mit dem Bau der Kirche zu beginnen.<br \/>\nAm 13. Oktober 1746 legte der F\u00fcrst den Grundstein f\u00fcr den neuen Kirchenbau.Die Erbauung der Kirche dauerte sieben Jahre, und diese wurde am 16. September 1753 zu Ehren der Mutter Gottes eingeweiht.<\/p>\n<h2>Pfarrer &#8211; Dechante im Dekanat Postelberg ab 1740<\/h2>\n<p>1\/ Jakub Johann Endler von 1737 bis 1754 &#8211; 17 Jahre<br \/>\n2\/ Karel Sonntag von 1754 bis 1761 &#8211; 7 Jahre<br \/>\n3\/ Adalbert Gebhart von 1761 bis 1768 &#8211; 7 Jahre<br \/>\n4\/ Franz Zeppel von 1768 bis 1775 &#8211; 7 Jahre<br \/>\n5\/ Jan Naxer von 1775 bis 1790 &#8211; 15 Jahre<br \/>\n6\/ Karel Fuka von 1790 bis 1793 &#8211; 3 Jahre<br \/>\n7\/ Josef Panernepl von 1793 bis 1811 &#8211; 18 Jahre<br \/>\n8\/ Jan Jeltsch von 1811 bis 1822 &#8211; 11 Jahre<br \/>\n9\/ Franz Apltauer &#8211; von 1822 bis 1830 &#8211; 8 Jahre<br \/>\n10\/ Martin Bla\u0161ko von 1830 bis 1841 &#8211; 11 Jahre<br \/>\n11\/ Josef K\u00f6hler von 1841 bis 1855 &#8211; 14 Jahre<br \/>\n12\/ Josef Va\u010dk\u00e1\u0159 von 1855 bis 1869 &#8211; 14 Jahre<br \/>\n13\/ Josef Klein von 1869 bis 1869 &#8211; 1 rok<br \/>\n14\/ V\u00e1clav Weiss von 1870 bis 1889 &#8211; 19 Jahre<br \/>\n15\/ Josef Tschochner von 1889 bis 1895 &#8211; 6 Jahre<br \/>\n16\/ Franti\u0161ek Pol\u00edvka von 1895 bis 1895 &#8211; l rok<br \/>\n17\/ Franti\u0161ek Vlas\u00e1k von 1895 bis 1914 &#8211; 19 Jahre<br \/>\n18\/ Matheus W\u00fcrstl von 1914 bis 1941 &#8211; 27 Jahre<br \/>\n19\/ Dr.Alois Thomas von 1941 bis 1945 &#8211; 4 Jahre<br \/>\n20\/ Franz Rech w\u00e4hrend 1945 &#8211; l Jahr<br \/>\n21\/ Jan Schroller von 1945 bis 1946 &#8211; l Jahr<br \/>\n22\/ Franti\u0161ek Kol\u00e1\u0159 von 1946 bis 1953 &#8211; 7 Jahre<br \/>\n23\/ Stanislav Rozkopal von 1953 bis 1964 &#8211; 11 Jahre<br \/>\n24\/ Franti\u0161ek Klapuch bis 1964 bis 1972 &#8211; 8 Jahre<br \/>\n25\/ Josef Petrucha von 1972 bis 1974 &#8211; 2 Jahre<br \/>\n26\/ Rudolf Prey von 1974 bis 2013<br \/>\n27\/ Josef Pe\u0148\u00e1z von 2013 bis 2015<br \/>\n28\/ Radim Vondr\u00e1\u010dek von 2015 zur Jetztzeit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historie und Gegenwart der katholischen Kirche in Postelberg Die \u00e4lteste Geschichte der r\u00f6misch-katholischen Kirche wird mit dem Benediktinerkloster Porta apostolorum \/Das Tor de Apostel\/ in Verbindung gebracht. 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